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Allein
(Musik/Text:A.Weber)

Jetzt sitze ich hier mit dir und fühle mich so allein,
dabei wollte ich doch immer nur mit dir alleine sein.
Ich dachte Pläne seien da, damit man nach ihnen strebt,
doch das Erreichte scheint mir unterschiedlich erlebt.

Worte verhallen, unverstanden, ungehört,
obwohl keine Fremdheit ihr Verständnis stört.
Und wenn dann der Zeitpunkt kommt, an dem man es erkennt,
- und es wär noch nicht zu spät -
tritt doch das Bemühen ein, einfach wegzusehen,
bis man es dann verdrängt.

Und so sitze ich jetzt hier und fühle mich allein,
dabei wollte ich doch nie trotz dir alleine sein.


Zum Lied

Der Text entstieg dem Gedanken, "mit" und "trotz" einer Person alleine zu sein. Es drängten sich Worte dazwischen, die den Übergang vom "mit" zum "trotz" beschreiben wollten. Ganz von allein bildete sich so eine Poesie, die ihre Einfachheit und Schönheit für Jahre in der dunklen Stille eines Blätterbergs bewahrte.
Guido las sie 1995 und bat mich, ein Lied daraus zu machen.
 
Meinungen zum Lied

"Prima"
Herr Wiek, Köln