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Helja
(Musik/Text:A.Weber)
Dies ist eine Ode an die Toleranz!
Helja, Helja, hast Nerven wie Stahl, aber Helja, Helja, leider keine Wahl.
Das Leben straft dich, wofür ist fraglich, wohnst neben meinem Klavier.
Und ich spiel' täglich, versage kläglich, doch was kann ich
dafür,
dass ich singe und du hörst jedes Wort, und ich spiele und du denkst
gleich an Mord, und du wünscht mich an jeden anderen Ort, doch
die Schuld, die trifft nur diese Wand dort.
Die ist so hell ja, Helja, und ich sehe ein, dass du so leidest, denn
ich haue in die Tasten rein. Aber Helja, Helja, eigentlich haste ja Schwein,
denn ohne Übung würd' es schlimmer, noch viel schlimmer sein,
wenn ich singe und dein Glas geht zu Bruch, und ich spiele und dir bleibt
nur die Flucht, und du wünscht mich an jeden anderen Ort, doch die
Schuld, die trifft nur diese Wand dort.
Die ist so hell ja, Helja, doch das Leben wär' trist, wenn du nicht
klingeltest und nicht nörgeltest. Das hätte ich vermisst. Und
dann begreif' ich, ja dann weiss ich, wie schön es doch ist, dass
du meine Nachbarin bist.
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Zum Lied

Guido spielte Klavier und unsere Nachbarin Helga klopfte. Keiner weiss dies besser als ich, denn ich hatte das Zimmer zwischen den beiden.
Ich konnte Helga's Unmut verstehen, denn Guido hatte seinen ganz eigenen Stil und Helga ruhte tags und arbeitete nachts ...
Als Helga noch klopfte, obwohl Guido schon längst ausgezogen war, war es Zeit für eine musikalische Widmung. |
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Meinungen zum Lied "Prima"
Herr Wiek, Köln |