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Nachwuchs
(Musik: G. Weber / Text: A. & G. Weber)

Wir danken den Trieben, die erfolgreich vermieden,
daß wir zu zweit blieben.

Zunächst war da Spaß und nun folgt die Arbeit.
Vernebelter Lust folgt nun schlaflose Klarheit.
Doch würde man klar seh'n, würde man dann,
"einstielen", was man auch vermeiden kann?

Nein, nein, das würde man wohl nicht,
auch wenn's die nächtliche Ruhe durchbricht.
Denn was ist schon Stille gegen die süße Stimme,
die sich sanft schmiegt an unsere Sinne?

Wenn die Ohren ertauben
und sich verstärkt der Blicke Bann,
dann, endlich kann man glauben,
wie sinnlos Glück sein kann.

Aus "sinnlich" wird "Sinnhaft", was hoffentlich Sinn macht,
und "glücklich" zur "Glückshaft", wenn man es zum Glück schafft,
was wir gerne wollen, wenn wir nächtlich uns tollen
in Federkernrollen. - Dank euch Trieben!


Zum Lied

Der Anlaß war - wie sollte es anders sein - ein Baby. Auf Sandros gereimte Glückwunschmail antwortete ich in Versen, die er dann wieder aufgriff und so erwuchs daraus dieser Text. Das ist dein Lied, Vincent Paolo (ViP).


 
Meinungen zum Lied

"Prima"
Herr Wiek, Köln