![]() oliver bass |
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Kontakt Oliver
ZunkerTel: - Email: oliver@ mundwerk.biz |
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FAQ F: Wo kriegt man so schöne Haare her? A: Bei eBay unter "Pferdehaarparücken". F: A: F: A: F: A: |
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| Gesungen habe ich schon als Kleinstknirps alles, was die Mama so vorsang. Meinen ersten Musikunterricht hatte ich als Vierjähriger bei meinem Patenonkel Kalli Kugelmann, der mir das Pfeifen beibrachte - danke dafür, lieber Kalli - seitdem pfeife ich zu allem, was so klingt (ausser ich singe dazu). Es folgte dann als 7-jähriger der klassische Blockflötenunterricht, der mir selbst nach ein paar Stunden zuviel wurde - so richtig wohl klingt so eine von Anfängern geblasene Flöte einfach nicht. Also hieß es weiter Singen - erst in der Albert-Greiner-Singschule und dann - dem Himmel sei Dank - las meine Mutter in der Tageszeitung, daß die Augsburger Domsingknaben Nachwuchs brauchen und schickte mich zum Vorsingen. Ich kam, sang und siegte und von da an war mein kindliches Leben fest in musikalischer Hand - das Probenhaus der Domsingknaben wurde zu meinem Wohnzimmer und der Dom zu meinem Spielplatz. Ich habe von da an für einen Zeitraum von gut 4 Jahren täglich mindestens 4 Stunden gesungen , war neben den allsonntäglichen Messen bei zahlreichen Theaterproduktionen (u.a. Carmina Burana, Carmen, Aida, Tosca, Hänsel & Gretel - ja lieber Guido - auch ich war mal Lebkuchenkind), Plattenaufnahmen, Konzerten, Fernsehauftritten und Auslandstourneen dabei. So habe ich nicht nur 1979 bei der ersten Polen-Tournee in einem Kloster in Tschenstochau im selben Bettchen geschlafen wie Johannes Paul II. ein paar Tage zuvor, sondern durfte den guten Karel ein Jahr später dann persönlich kennenlernen bei einer Privataudienz in Rom, bei der wir ihm ein polnisches Marienliedchen singen durften und im Anschluß den päpstlichen Segen erhielten. Das Singen mit Knabenstimme konnte aber nicht ewig gehen, also ging dann in 1983 diese schöne, bewegte und sehr erfüllte Zeit für mich zu Ende. Im Anschluß widmete ich mich dann mehr den weltlichen Dingen wie Minigolf, Tischtennis, Billard, Alkohol, Drogen und dem zarten Gegut - was ja wesentlich positiver klingt als "Geschlecht". Musik hatte erstmal keine Bedeutung mehr für mich. Erst in 1990 begann ich wieder aktiv zu musizieren - als 2. Tenor und später musikalischer Rat des "Augsburger Männerchor Bismarck Frohsinn" - in Fachkreisen auch als AMBF bekannt. Der Comedy-Gedanke auf hohem Niveau war hier Groß Geschrieben - die musikalische Herausforderung beim AMBF entsprach allerdings nicht ganz meinem Wunsch, obwohl immerhin knapp 5 der 25 Sänger Noten lesen konnten und beinahe 10 auch gezielt Töne treffen konnten. So beschloß ich dann Ende 1993 mit meinem guten Freund Christof Ruiz-Lutter, den ich aus meiner Zeit bei den Domsingknaben kannte, eine ACappella-Grupppe zu gründen, was wir dann auch taten. Zwei weitere Ex-Domsingknaben gesellten sich mit Sascha Bossow und Karl-Ludwig-Niederhofer dazu und die Gruppe "the feelharmonix" war geboren. Mit den feelharmonix war ich dann gut 5 Jahre aktiv - mit legendären Stücken wie Abba-Medley, Depeche-Mode-Medley und viel Unbekanntem aus den 20er/30ern (z.b. Rot ist die Farbe der Liebe...), bis sich die Gruppe Anfang 1999 auflöste. Ende 1999 gründete ich dann gemeinsam mit Klaus-Peter Gulden, Matthias Leuschner und Andreas Kosmala die Gruppe VoiceNet, die auch heute noch aktiv ist und neben zahlreichen Geburtstags- Hochzeits- und Weihnachtsfeier-Gesellschaften auch schon auf Messen (CeBit), Konzerten (Spektrum in Augsburg) und diversen Festivals (Busker´s Festival Ferrara, Pflasterspektakel Linz) zu hören und sehen war. Eine große musikalische Entdeckung, die mein ganzes Leben verändern sollte, machte ich Im Mai 2002, als ich das erste Mal einen Menschen mehrstimmig singen hörte: Auf einem Konzert der Gruppe Huun Huur Tu aus Tuva (Altai-Gebirge) brachten die Sänger ganz unglaubliche Töne mit Ihrem sogenannten Khömii (Kehlgesang) hervor, was mich dermassen beeindruckte, dass ich diese Techniken unbedingt erlernen wollte und dies dann auch tat. Dank hier meinem Freund und Meister des Obertongesangs - Wolfgang Saus - der mir so viel vermittelt hat. Mundwerk trat dann Anfang 2005 in mein Leben - eigentlich auf der Suche nach einem Gig las ich die Anzeige auf acappellaonline.de und bewarb mich um die Stelle als Baß auf 25.000 - Euro-Basis... In einem klassischen Vorsing-Turnier im Doppel-K.O.- System konnte ich mich gegen eine Handvoll Mitbewerber durchsetzen - letztenendes war ich halt eine kleine Spur bässer. Nun bin ich mal gespannt, was sich mit Mundwerk so entwickelt - das musikalische Niveau ist ebenso hoch wie die Ambitionen, also aufgepasst! |
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